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3 Fakten zum Studium der Chiropraktik – mehr als nur das "Einrenken" von Gelenken

1. Das Studium der Chiropraktik

Ein Chiropraktor ist ein hochausgebildeter Experte, der durch natürliche und nicht invasive Maßnahmen den Selbstheilungsprozess des Körpers unterstützt und ebenso Beschwerden, die durch Fehlstellungen und Blockaden (Subluxationen) der Wirbelsäule entstehen, behebt. Grundlage dafür ist das Universitätsstudium der Chiropraktik. Das Studium ist eine heilkundliche Ausbildung auf hohem Niveau und erfolgt weltweit nach einheitlichen, international gültigen Standards. Die gesamte Ausbildung zum Chiropraktor dauert circa acht Jahre und umfasst rund 5.000 Vorlesungsstunden sowie eine klinische Ausbildung unter Aufsicht erfahrener Chiropraktoren. Durch seine Nähe zum radiologischen Studium sind ausgebildete Chiropraktoren dazu befähigt, Röntgenbilder aufzunehmen und auszuwerten. Meist geht ein Studium der Chiropraktik auch mit einem der Radiologie einher.  

2. Nur Absolventen eines Vollzeitstudiums dürfen sich Chiropraktor nennen

In mehr als 60 Ländern ist die Chiropraktik als eigenständige, der Medizin gleichgestellte Behandlungsmethode anerkannt und die Berufsbezeichnung "Chiropraktor" rechtlich geschützt. Dadurch dürfen nur Absolventen eines Vollzeitstudiums an einer akkreditierten Universität den Titel des Doctor ofChiropractic ragen. Dies sorgt nicht nur für Sicherheit bei den Patienten, sondern auch für ein einheitlich hohes Behandlungsniveau.

An deutschen Hochschulen ist das Studium der Chiropraktik derzeit nicht möglich, dafür aber in Dänemark, Spanien, England, Italien, Schweden, Frankreich sowie der USA, Kanada, Mexiko, Afrika, Australien und Neu Seeland. Dort kann der Studiengang der Chiropraktik ebenso mit einem Doktorgrad (D.C.) abgeschlossen werden, wie hierzulande Studienfächer der Humanmedizin. In Großbritannien schließen Chiropraktoren ihr Studium mit dem Master of Science (MSc) oder mit dem Master of Chiropraktik (MChiro) ab. Der Masterabschluss in Chiropraktik ist dabei mit dem Doktorgrad gleichzusetzen.

3. Die Lage des Chiropraktors in Deutschland

In Deutschland gilt die Chiropraktik bislang nur als Heilpraktik. Dies hat zum einen zur Folge, dass Doktoren der Chiropraktik hierzulande als Heilpraktiker anerkannt sein müssen, um praktizieren zu dürfen. Zum anderen können auch Heilpraktiker mit chiropraktischer Zusatzausbildung Patienten manuell therapieren. Hinzu kommt, dass sich Chiropraktiker mit mehr als 45 Ausbildungsstunden ebenfalls Chiropraktor nennen dürfen – was zu einer hohen Anzahl sehr unterschiedlich qualifizierter Therapeuten führt. Daher sollten Sie bei der Wahl Ihres Chiropraktors immer darauf achten, welches Studium bzw. Ausbildung er absolviert hat, um den bestmöglichen zu finden! 

Das Ziel der amerikanischen Chiropraktik

Die amerikanische Chiropraktik möchte Ihnen dabei helfen, das volle Potential Ihres Körpers und Ihrer Gesundheit zu nutzen. Zentraler Bestandteil der ganzheitlichen Gesundheit ist eine funktionstüchtige Wirbelsäule, die fehlerfrei arbeiten kann. Mithilfe sanfter Justierungen behebt die amerikanische Chiropraktik Beschwerden und ebnet Ihren Weg in eine schmerzfreiere Zukunft.


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