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Chiropraktik ist gefährlich – Wir gehen dem Mythos auf den Grund

Wer Schmerzen im Rücken hat und sich nicht richtig bewegen kann, denkt als erstes über eine chiropraktische Behandlung nach. Im Internet finden sich viele Negativschlagzeilen zur manuellen Behandlung, die von der Chiropraktik abraten. Die direkte Manipulation an der Wirbelsäule, vor allem aber der Halswirbelsäule sei höchst gefährlich und nicht zu empfehlen. Auch das „Einrenken“ von Knochen sei nicht gesund.

Mythos: Amerikanische Chiropraktik ist gefährlich und verursacht Schlaganfälle

2008 wurde in Kanada eine Studie durchgeführt, die den Zusammenhang zwischen chiropraktischen Behandlungen und Schlaganfällen untersuchte. Denn lange Zeit standen manuelle Behandlungsmethoden in Verdacht, Rupturen an Arterien hervorzurufen und dadurch Schlaganfälle zu verursachen. Dieser Zusammenhang konnte durch die Studie widerlegt werden.

Doch woher stammen diese Ängste und Meinungen?

Als erstes muss festgehalten werden, dass in der amerikanischen Chiropraktik keine Knochen eingerenkt werden und nicht mit Kraft oder gar Gewalt an der Wirbelsäule gearbeitet wird. Denn pure Krafteinwirkung ist tatsächlich hochgradig gefährlich für unsere Wirbelsäule, das Nervensystem und unmittelbar angrenzende Blutgefäße.

Wird eine Manipulation mit Kraft ausgeführt, besteht tatsächlich die Gefahr einer Ruptur. Ruckartige Bewegungen und kräftige Druckvorgänge finden Sie in der amerikanischen Chiropraktik daher nicht. Gerade auch bei Kindern oder älteren Menschen, wo es auf besonderes Feingefühl ankommt, arbeitet die amerikanische Chiropraktik besonders sanft. Dieser Irrglaube wird auch durch minder ausgebildete Therapeuten geschürrt. Durch eine falsche Anwendung kommt es häufig zu Behandlungsfehlern, die schlussendlich Folgebeschwerden nach sich ziehen können. Achten Sie daher bei der Auswahl Ihres Therapeuten auf dessen Ausbildung!

Wie geht die amerikanische Chiropraktik wirklich vor?

Zunächst gilt es in Deutschland, zwischen Chiropraktoren, Chirotherapeuten und Chiropraktikern zu unterscheiden. Denn während Chiropraktoren ein Universitätsstudium in Chiropraktik beziehungsweise Humanmedizin abgeschlossen haben, verfügen Chiropraktiker nur über eine Zusatzausbildung. Im Gegensatz zum Chirotherapeuten ist der Chiropraktor allerding speziell im Bereich der Chiropraktik ausgebildet und verfügt über eine hohe Kompetenz. Behandlungsfehler wie zu hoher Kraftaufwand während der Justierung sind aufgrund der langen praktischen Ausbildungsphase nahezu unmöglich.

Vor der Justierung durch amerikanische Chiropraktik steht ein Vorgespräch samt Röntgen. Dieser dient dem Chiropraktoren als Unterstützung, um ein genaues Bild des Zustands der Wirbelsäule zu erhalten. Denn in einigen Fällen muss die Justierung an den Patienten angepasst werden – beispielsweise bei Babys, Kindern oder Patienten mit Arthrose. Doktoren der Chiropraktik gehen somit auf jeden Patienten individuell ein. In der Regel sind sanfte Justierungen durch einen kompetenten Chiropraktor ungefährlich.

Was kann die amerikanische Chiropraktik für Sie und Ihre Gesundheit tun?

Die amerikanische Chiropraktik möchte mithilfe von sanften Justierungen Fehlstellungen der Wirbelsäule korrigieren, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Denn dadurch erhält Ihr Körper die Möglichkeit, sich selbst zu helfen. Die amerikanische Chiropraktik lindert also nicht nur den Schmerz, sondern ebnet den Weg zur Heilung der Ursache. Denn nur ein Körper, der optimal funktioniert und keine Störungen im Nervensystem hat, kann sein volles Potential ausschöpfen und seine innere Intelligenz nutzen, um die angeborenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Ein Körper, der optimal funktioniert, kann sich selbst optimal kontrollieren, regulieren und vor allem regenerieren.


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